Biowerbung

Zweck dieser Seiten ist Werbung für kommerzielle Konzepte, die umweltfreundlich sind. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Methoden. Die Inhalte werden natürlich ebenfalls thematisiert, aber die Kompetenz der Macher dieser Seiten liegt auf der Methodik.

Die unterschiedlichen Methoden werden beschrieben, erklärt und umgesetzt.

Die Seiten beschreiben Methoden der Biowerbung. Biowerbung unterscheidet sich von anderer Werbung grundsätzlich durch einige Besonderheiten.

Probleme der Biowerbung

Zunächst sind die Inhalte komplex und im Wandel. Ob Themen per se umweltfreundlich oder umweltfeindlich sind, beurteilt jede Generation anders. Atomkraft wurde zunächst als umweltfreundlich missverstanden, Windkraft zeigt gerade erst die Probleme, die sie mit sich bringt. Sonnenenergie steht mit einer Reihe von problematischen Werkstoffen wie etwa Nanopartikeln in Verbindung, deren Effekte gerade erst am Anfang des Verstandenwerdens stehen.

Dementsprechend hat Biowerbung als eines der hauptsächlichen Problemfelder die Seriosität; diese besteht aus:

  • Nachweisbarkeit
  • Transparenz
  • Aktualität

Das zweite Problemfeld ist die Abgrenzung von Desinformation, die in diesem Werbefeld Greenwashing genannt wird. Greenwashing ist eine der aggressivsten Propagandamethoden im freien Markt und besteht aus

  • False Flag Artikeln, also der Fehletikettierung oder der wahrheitswidrigen Behauptung, ökologisch und nachhaltig zu sein
  • Alibi-Aktionen, also tatsächlich umweltfreundlichen Aktionen von Unternehmen oder Körperschaften, die in der Gesamtbetrachtung umweltfeindlich sind. Hier geht es um die leichte Verbesserung der Ökobilanz aus Propaganda-Gründen
  • Verschleierungstaktiken
  • Verschleppungstaktiken

Biowerbung maßt sich nicht an, Technologien zu bewerten, obwohl wir Bewertungen sammeln und vergleichen wollen. Stattdessen sollen Publikationsformen, die in der Biowerbung nützlich und effektiv sind, sammeln, verstärken und vergleichen.

ALLE HIER VORGESTELLTEN METHODEN GIBT ES BEREITS. Es geht nur darum, sie mit Bezug zu ökologischer Lebenspraxis zu sammeln, zu vergleichen und zu werten.

Diesen Ansatz gibt es bisher noch nicht im Netz. Auch wird kaum darauf geschaut, welche Werbeform im Ökosektor am wirksamsten ist, obwohl das Publikum – zum Beispiel Veganer – durchaus anders als das Massenpublikum ist.